Unsere Urner Wirtschaft braucht die besten Voraussetzungen

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Die SVP Uri hat sich zum Ziel gesetzt, im Herbst den Nationalratssitz von Beat Arnold zu verteidigen. Landrat Pascal Blöchlinger über seine Motivation, seine Ziele und seine

Visionen:

Uri steht bekanntlich ein Nationalrats-und zwei Ständeratssitze zu. Die drei Sitze werden durch die drei stärksten Parteien besetzt, die Ständeratssitze durch CVP und FDP, der Nationalratssitz durch die SVP. Dies soll auch so bleiben!

Nationalrat Beat Arnold (SVP) kann nach einer kurzen Amtsdauer von vier Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten. Nationalrat Beat Arnold leistete eine gute Arbeit in Bern und hat sich für den Kanton intensiv eingesetzt. Diese Arbeit muss weitergeführt werden. Mit rund 23 % Wähleranteil ist die SVP Uri die drittstärkste Partei und hat somit den klaren Anspruch auf eine Vertretung in den nationalen Parlamenten.

Uri als kleiner Gebirgskanton braucht gute Kontakte und eine Vertretung in der grössten Fraktion in Bundesbern.

Wichtige Parlamentserfahrung

Seit 2012 bin ich im Urner Landrat und war bis 2016 Vizepräsident der SVP-Fraktion. Als Landrat bin ich Mitglied der Staatspolitischen Kommission und war von Juni 2016 bis Juni 2018 dessen Präsident.

Die Kommission ist das landrätliche Kontrollorgan über die Verwaltung und die Gerichte. Als Präsident einer Aufsichtskommission mit apolitischem Charakter konnte ich während dem «Fall Ignaz Walker» auch meine politisch neutralen Führungsqualitäten unter Beweis stellen, stets in enger Zusammenarbeit mit den übrigen Kommissionsmitgliedern.

Des Weiteren bin ich seit 2016 in der Ratsleitung des Landrats und wurde am 19. Juni einstimmig zum Landratspräsidenten gewählt. Auch in diesem Amt ist eine funktionierende Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinaus wichtig.

Seit 2013 bin ich Präsident der SVP Uri. Dank einer teamorientierten Führung gelang es, geeint wichtige Akzente in der Urner Politik zu setzen, wobei die SVP Uri auch in der Oppositionsrolle ohne Regierungsrat ihrer objektiven Politik treu blieb. Wegen der Wahl zum Landratspräsidenten habe ich am 23. Mai das Amt des Parteipräsidenten abgelegt.

Mit Zusammenarbeit zum Ziel

Mein grösster politischer Erfolg war die Standesinitiative zur “Souveränität der Kantone bei Wahlfragen”. Die habe ich 2013 mit einer Motion, deren Zweitunterzeichner Flavio Gisler von der CVP war, angestossen. Die Standesinitiative wurde dank der Zusammenarbeit im Landrat und Ständerat angenommen. Sie wurde erst bei der Schlussabstimmung im Nationalrat Ende 2018 abgelehnt. Dass eine Standesinitiative so weit kommt ist selten, sie zeigt auf, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit bei gemeinsamen Anliegen ist. 

Bei der Abstimmung im Nationalrat konnte Beat Arnold aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen, was auch beweist wie wichtig die Überzeugungsarbeit in der grössten Fraktion in Bern ist. Die wenigen Nein-Stimmen der SVP konnten wegen der Abwesenheit leider nicht überzeugt werden. 

Diese Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinaus ist insbesondere bei Urner Anliegen sehr wichtig. Denken wir an die Entschädigung unseres Kantons für die Nutzung unseres Wassers für die Stromproduktion (Wasserzins) oder an die Regulierung der Wildtierbeständen (insbesondere der des Wolfes).  

Ich stehe für eine Zusammenarbeit die Uri nützt!

Warum ich in den Nationalrat will

Ich kandidiere als Nationalrat, weil mir die parlamentarische Politik für Uri und die Schweiz Freude macht. In meinen sieben Jahren als Landrat habe ich wichtige Erfahrungen mit den Möglichkeiten des Parlaments machen können und kenne die parlamentarischen Prozesse bestens.

Ich habe gelernt, mit Geduld und Ausdauer am Thema zu bleiben, ganz nach dem Motto «Steter Tropfen höhlt den Stein». Nicht mit unzähligen Vorstössen, sondern mit einer klaren Position und mit ausdauerndem Einsatz. Das Schweizer Politsystem ist auf Konstanz ausgelegt, indem man mit Zusammenarbeit und klaren Positionen viel erreichen kann – dank Offenheit, Fairness und Sachlichkeit – parteiübergreifend, zum Wohle aller.

Dies habe ich gelernt, und so will ich mich für meinen Kanton einsetzen. Als Nationalrat ist der direkte Kontakt zur Bevölkerung, zur kantonalen wie kommunalen Politik, zu Verbänden und zur Wirtschaft ausschlaggebend. Diesen werde ich intensiv pflegen, ich will ein Nationalrat zum Anfassen sein, einer, den alle verstehen.

 

Pascal Blöchlinger
Betriebsökonom und
Landratspräsident

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