Pascal Blöchlinger

Am 8. März 2020
in den Regierungsrat

Am 8. März 2020
in den Regierungsrat.

Ich stehe für

Mit meiner Tätigkeit im familieneigenen Recycling- und Baustoffunternehmen und mit meiner beruflichen Erfahrung in Gross- und Kleinunternehmen kenne ich die Herausforderungen, welche den Firmen gestellt werden, sehr gut. Es gilt in unserem Kanton attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen um mehr Arbeitsplätze zu generieren. Damit immer weniger Urner wegen der Arbeit wegziehen oder pendeln müssen.

MEINE SCHWERPUNKTE

VERKEHR

Für sichere und zuverlässige Urner Strassen

Die Sperrung der Axenstrasse ab Ende Juli für mindestens zwei Monate zeigt auf, wie lebensnotwendig eine sichere Erschliessung für die Urner Wirtschaft ist. In unseren Kanton führen nur wenige Strassen- und Schienenverbindungen, die für den Transport von Menschen und Gütern genützt werden können. Umso wichtiger ist es, dass diese gut funktionieren.

Ich setze mich für den schnellen Ausbau am Axen ein. Die zahlreichen Felsstürze und Murgänge am Axen zeigen den dringenden Handlungsbedarf. Tage-, wochen- oder monatelange Sperrungen haben für unsere Urner Betriebe verheerende Folgen. Wie soll z.B. ein Urner Unternehmen die Lieferungen von Produkten Richtung Schwyz, Zug oder Zürich via Seelisberg-Luzern noch konkurrenzfähig anbieten können? Ganz abgesehen von der Gefährdung von Menschenleben durch diese Naturereignisse.

Der sensiblen Erschliessung Uris muss mit einer weitsichtigen Verkehrspolitik wieder gebührend Rechnung getragen werden. Mit den Kantonen Nidwalden und Luzern haben wir natürliche Verbündete mit grossem Interesse am Ausbau der Axenstrasse zur sicheren Verkehrsachse.

Das schnelle Bevölkerungswachstum der Schweiz und das steigende Mobilitätsbedürfnis haben auch Auswirkungen auf den Verkehr in Uri. Die Regierung fährt beim Strassenunterhaltsprogramm des Kantons, insbesondere wegen der West-Ost Umfahrung im Talboden, einen gefährlichen Sparkurs. Hier müssen wir eine tragfähige Lösung finden. Zumindest für die erhaltenden Massnahmen des bestehenden Strassennetzes müssen die nötigen Gelder bereitgestellt werden. Zu Prüfen ist bestimmt auch die Weise wie wir unsere Strassen bauen bzw. gestalten. Mein Credo lautet: “Unsere Strassen, Kreuzungen und Kreisel müssen grosszügig dimensioniert und für alle Verkehrsteilnehmer gut befahrbar sein.”

Für eine bezahlbare und freie Mobilität

Als Pendler wehre ich mich grundsätzlich gegen weitere Belastungen des Individualverkehrs durch neue CO2- und Treibstoffabgaben. In Uri ist ein Grossteil der Bevölkerung auf das Auto angewiesen und kann nicht auf den ÖV ausweichen.
Wenn im Zuge der Klimahysterie der CO2-Ausstoss von Kleinkindern und Haustieren errechnet werden, dann ist die Steuer auf unsere Atemluft nicht mehr weit entfernt. Das Klima, die Umwelt und die Gesundheit werden von der Politik missbraucht um neue Steuern einzutreiben.

WIRTSCHAFT

Für eine starke Urner Wirtschaft

Die geografische und persönliche Nähe der Wirtschaft zur Politik und Verwaltung ist ein grosser Standortvorteil unseres kleinen Kantons und darf nicht durch Bürokratiedenken und fehlenden Pragmatismus bedroht werden. Die zunehmende Gesetzesflut muss zumindest auf kantonaler Ebene eingedämmt werden. Die Politiker selber müssen dies tagtäglich umsetzen und dafür mache ich mich stark.

Ich will bei wirtschaftlichen Fragen wieder die Perspektive von KMU und Gewerbe in die Urner Politik einbringen. Kenntnisse über die Wertschöpfungsketten und Kostenstrukturen unserer produzierenden Branche sind dazu unabdingbar.

Für eine gesunde Landwirtschaft

Für Uri ist die wirtschaftlich nachhaltige Nutzung unseres Alpenraums wichtig, Hematschutz auf Kosten der Landwirtschaft kommt für mich nicht in Frage. Die Urner Alpwirtschaft und unser Tourismus dürfen auch nicht durch städtische Wildtier-Träumereien bedroht werden. Ich setze mich für eine Die Grossraubtiere müssen mit Verstand reguliert werden.

Um die Eigenverantwortung der Landwirte zu stärken ist es wichtig seitens Kanton die nötigen administrativen Auflagen mit Augenmass umzusetzen. Nur eine produzierende Landwirtschaft sichert eine vielfältige Kulturlandschaft. Zudem wehre ich mich gegen eine überbordende Ökologisierung der Landwirtschaft.

GESELLSCHAFT

Für den Föderalismus

Unsere direkte Demokratie ist die Basis des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolgs unseres Staates. Die enge politische Einbindung des Bürgers in die Entscheide des Staates und die Eigenständigkeit der Kantone ist unser Erfolgsrezept. Nur eine möglichst föderale Schweiz kann im internationalen Wettbewerb bestehen.

Die Auswirkungen einer engeren Anbindung der Schweiz an die EU hat Auswirkungen auf die souveränität der Kantone und Gemeinden. Es ist auch Aufgabe der Kantone, diese Auswirkungen auf den Föderalismus klar aufzuzeigen.

Für eine vernünftige Zuwanderung

Die langfristigen Kosten der unkontrollierten Zuwanderung in die Schweiz wird die Sozialkosten der Gemeinden und des Kantons  mehr und mehr belasten. Ich stehe für eine kritische Haltung gegenüber den vom Bund zugeteilten “Flüchtlingen” und “vorläufig Aufgenommenen”. Die Kantonsregierungen nutzen ihren Spielraum zu wenig für kritischen Widerstand. Mit Kostenabschiebung zurück zum Bund werden die Probleme der übermässigen Zuwanderung nicht gelöst. 

Was möchtest Du verändern?

Es wird meine Aufgabe sein, die Interessen aller Urnerinnen und Urner in Bern zu vertreten. Was soll sich Deiner Meinung nach Ändern? Lass mich wissen, wie ich helfen kann. Danke.