Pascal Blöchlinger

Am 20. Oktober 2019 für Uri
in den Nationalrat.

Am 20. Oktober 2019 für Uri in den
Nationalrat.

Ich stehe für

Als Mitinhaber und Verwaltungsrat eines familieneigenen Recycling- und Baustoffunternehmens und mit meiner beruflichen Tätigkeiten in Gross- und Kleinunternehmen kenne ich die Herausforderungen, welche den Firmen gestellt werden, sehr gut. Es gilt in unserem Kanton attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen um mehr Arbeitsplätze zu generieren. Damit immer weniger Urner wegen der Arbeit wegziehen oder pendeln müssen.

MEINE SCHWERPUNKTE

VERKEHR

Für sichere und zuverlässige Urner Strassen

Die Sperrung der Axenstrasse ab Ende Juli für mindestens zwei Monate zeigt auf, wie lebensnotwendig eine sichere Erschliessung für die Urner Wirtschaft ist. In unseren Kanton führen nur wenige Strassen- und Schienenverbindungen, die für den Transport von Menschen und Gütern genützt werden können. Umso wichtiger ist es, dass diese gut funktionieren.

Ich setze mich für den schnellen Ausbau am Axen ein. Die zahlreichen Felsstürze und Murgänge am Axen zeigen den dringenden Handlungsbedarf. Tage-, wochen- oder monatelange Sperrungen haben für unsere Urner Betriebe verheerende Folgen. Wie soll z.B. ein Urner Unternehmen die Lieferungen von Produkten Richtung Nord-Ost via Seelisberg-Luzern noch konkurrenzfähig anbieten können? Ganz abgesehen von der Gefährdung von Menschenleben durch diese Naturereignisse.

In Bern muss jemand diese Urner Misere klar aufzuzeigen. Mit den Kantonen Nidwalden und Luzern haben wir Verbündete mit grossem Interesse am Ausbau der Axenstrasse zur sicheren Verkehrsachse.

Das schnelle Bevölkerungswachstum der Schweiz und das steigende Mobilitätsbedürfnis haben auch Auswirkungen auf den Verkehr in Uri. Ich fordere nicht nur die Beseitigung der Engpässe im Nationalen Strassennetz, sondern auch eine tragbare Lösung beim Strassenunterhaltsprogramm des Kantons. Dieses ist insbesondere wegen der West-Ost Umfahrung im Talboden im Sparmodus. Zumindest für die erhaltenden Massnahmen des bestehenden Strassennetzes müssen die nötigen Gelder bereitgestellt werden, insbesondere da die Mittel aus der Strassenkasse des Bundes seit Jahren entfremdet werden.

Für eine bezahlbare und freie Mobilität

Als Pendler wehre ich mich grundsätzlich gegen weitere Belastungen des Individualverkehrs durch neue CO2- und Treibstoffabgaben. In Uri ist ein Grossteil der Bevölkerung auf das Auto angewiesen und kann nicht auf den ÖV ausweichen.
Wenn im Zuge der Klimahysterie der CO2-Ausstoss von Kleinkindern und Haustieren errechnet werden, dann ist die Steuer auf unsere Atemluft nicht mehr weit entfernt. Das Klima, die Umwelt und die Gesundheit werden von der Politik missbraucht um neue Steuern einzutreiben.

WIRTSCHAFT

Für eine starke Urner Wirtschaft

Die geografische und persönliche Nähe der Wirtschaft zur Politik und Verwaltung ist ein grosser Standortvorteil unseres kleinen Kantons und darf nicht durch Berner Bürokratie bedroht werden. Kein Verfassungsartikel kann die stets zunehmende Bürokratie bekämpfen, dies muss in den Parlamenten geschehen. Die Politiker selber müssen dies tagtäglich umsetzen und dafür mache ich mich stark.

Die Wasserkraft ist die grösste Ressource unseres Kantons. Ich setze mich für eine faire Vergütung der Wasserkraft ein und wehre mich gegen zukünftige Angriffe auf den Wasserzins.

Für sichere und bezahlbare Energie

Technologieverbote sind innovationsschädigend, höhere Abgaben und Gebühren ineffizient und unfair. Energie brauchen wir alle, deren Verteuerung trifft die Kleinen und ist unsozial. Aktivismus aufgrund populistischer Polittrends lehne ich ab. Ich befürworte den Ausbau der heimischen Wasserkraft und setze auf die Innovationskraft unserer Wirtschaft. Staatlich verordnete und subventionierte Technologien führen zu Abhängigkeit vom Staat und Fehlentwicklungen.

Oberstes Ziel muss die Versorgungssicherheit bei günstigen Konditionen sein.

Für eine gesunde Landwirtschaft

Für Uri ist die wirtschaftlich nachhaltige Nutzung unseres Alpenraums wichtig, Hematschutz auf Kosten der Landwirtschaft kommt für mich nicht in Frage. Die Urner Alpwirtschaft und unser Tourismus dürfen auch nicht durch städtische Wildtier-Träumereien bedroht werden. Die Grossraubtiere müssen mit Verstand reguliert werden.

Ich will die Eigenverantwortung der Landwirte stärken und die administrativen Auflagen abbauen. Nur eine produzierende Landwirtschaft sichert eine vielfältige Kulturlandschaft. Zudem wehre ich mich gegen eine überbordende Ökologisierung der Landwirtschaft.

GESELLSCHAFT

Für den Föderalismus

Unsere direkte Demokratie ist die Basis des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolgs unseres Staates. Die enge politische Einbindung des Bürgers in die Entscheide des Staates ist unser Erfolgsrezept, denn er hat in Vergangenheit jeweils die richtigen Weichen gestellt.

Nur eine möglichst unabhängige und föderale Schweiz kann im internationalen Wettbewerb bestehen. Mit einer EU-Gleichschaltung schafft man keine Standortvorteile! Ich bin dezidiert gegen eine institutionelle Anbindung an die EU. Sie bedroht die föderale und eigenbestimmte Schweiz.

Für eine echte Reform unserer Sozialwerke

Mit meiner Unterstützung stärken Sie eine gesellschaftsverträgliche Reform unserer Sozialwerke zum Nutzen unserer Jugend. Statt nur mehr Leistungen und mehr Gelder zu verlangen stehe ich für echte langfristige Reformen ein. So mache ich mich stark für eine kontinuierliche Erhöhung des AHV-Alters in Anbindung an die steigende Lebenserwartung.

Unser Gesundheitssystem ist ein Dauerthema, ja ein Dauerärgernis. Die unaufhaltsamen und unhaltbaren Kostensteigerungen kann nicht mit Pflästerlipolitik bekämpft werden. Die Politik muss in dieser Frage neue Wege gehen und ein Systemwechsel unvoreingenommen und faktenbasiert prüfen. Für diese Offenheit stehe ich ein.

Für kontrollierte Zuwanderung

Ich plädiere für eine massvolle und selbstkontrollierte Zuwanderung, die den Bedürfnissen der Schweizer Volkswirtschaft Rechnung trägt. Unser Sozialsystem dient in erster Linie der Schweizer Bevölkerung und nicht den Migranten.

Die Ausländer, die hier wohnen und arbeiten, haben sich an unsere Rechtsordnung, unsere Sitten und Gepflogenheiten zu halten. Integration ist Aufgabe der zu Integrierenden. Zudem muss die Attraktivität der Schweiz für Wirtschaftsmigranten massiv gesenkt werden.

SICHERHEIT

Für einen wirksamen Strafvollzug

Im Strafvollzug muss die Schweiz wieder konsequent vorgehen. Der Fokus soll beim Schutz der Opfer und der Gesellschaft liegen. Dazu müssen vorhandene Rechtsinstrumente strikt angewendet und umgesetzt werden. Wo Lücken bestehen, wie beim Mobbing oder Stalking, müssen diese parlamentarisch geschlossen werden.

in Verbindung bleiben

Was möchtest Du verändern?

Es wird meine Aufgabe sein, die Interessen aller Urnerinnen und Urner in Bern zu vertreten. Was soll sich Deiner Meinung nach Ändern? Lass mich wissen, wie ich helfen kann. Danke.